Angesichts der großen Bedeutung der Füße für den Menschen ist es erstaunlich, dass viele Menschen so nachlässig mit ihren Füßen umgehen. Die Möglichkeit, ungepflegte Füße in edlem Schuhwerk verstecken zu können, begünstigt diese Tendenz.
Im Beruf, im Alltag und beim Sport leisten sie täglich Schwerstarbeit. Mit durchschnittlich 7000 Schritten pro Tag tragen sie uns im Laufe eines Lebens rund viermal um die Erde. Das sind 160 000 km! In den meisten Fällen führen chronisch-mechanische Belastungen zu vermehrter Hornhaut - z.B. durch schlecht sitzende Schuhe. Sind die Schuhe zu eng, ist erhöhter Druck die Ursache. Sind die Schuhe zu weit, führt eine scheuernde Beanspruchung zur gleichen Schutzreaktion der Haut - der Bildung von Hornzellen. Individuelle Fußdeformierungen verstärken aufgrund von Fehlbelastungen die Beanspruchung und damit die Bildung von Hornhaut.

Will man sich auch im Alter noch gepflegter Füße erfreuen, ist es wichtig frühzeitig mit der Pflege der Füße zu beginnen.

Fußgymnastik - Fußmassage

Sind die Füße nach langem Stehen oder bei großer Hitze dick und geschwollen, hilft Fußgymnastik:

  • Mit nackten Füßen einfach Gegenstände vom Boden aufheben oder mit den Sohlen über etwas Raues rollen.
  • Massagen muntern müde und schwere Füße wieder auf.
    Am besten den Fuß mit beiden Händen weich strecken, beugen, kreisen. Diese passive Bewegung entspannt.
    Jeden einzelnen Zeh im Gelenk drehen und dehnen, Fußsohlen mit den Fingerknöcheln von den Zehen zu den Fersen mit Nachdruck ausstreichen. Das bringt die Blutzirkulation wieder richtig in Schwung.
  • Regelmäßig barfuß laufen! Fühlt sich nicht nur schön an, sondern ist auch noch gesund, weil es die Durchblutung anregt. Wer barfuß über Gras oder Sand geht, stimuliert zusätzlich die Reflexzonen in den Fußsohlen und sorgt für Entspannung der Fußmuskulatur.
  • Gut zu Fuß! Regelmäßiges Gehen (z. B. Treppen steigen, walken oder spazieren gehen) kräftigt Bein- und Fußmuskulatur - und verbessert zusätzlich Ihre Kondition.

Wer ist besonders anfällig für Pilzerkrankungen?

Von Pilzerkrankungen kann jeder betroffen sein. Dennoch gibt es einige Risikogruppen, die besonders anfällig dafür sind, beispielsweise ältere Menschen. Ursache für Nagelpilzerkrankungen im Alter sind pathologische Nagelveränderungen, die mit den Jahren immer häufiger werden. Einem Pilzbefall geht in den meisten Fällen eine Vorschädigung des Nagelorgans voraus. Häufig verletzen sich ältere Menschen leichter. So entstehen ideale Eintrittspforten für Pilzerreger.

Neben älteren Menschen sind auch Sportler häufig betroffen. Denn in Sportschuhen herrscht oft ein feuchtwarmes Klima, das Pilzen gute Lebensbedingungen bietet. Stoß- und Druckbelas­tungen strapazieren das Nagelorgan zusätzlich. Zusätzlich erhöhen gemeinsame Umkleideräume und Duschen das Risiko einer Übertragung von Mykosen erheblich.

Ebenfalls zu den Risikogruppen sind Diabetiker zu zählen, deren Schmerzempfinden aufgrund von diabetischen Nervenschädigungen verringert bzw. häufig sogar nicht vorhanden ist. Das führt dazu, dass Druckstellen und Verletzungen nicht rechtzeitig bemerkt werden, was für einen Diabetiker schwerwiegende Folgen haben kann. Hinzu kommt, dass beim Diabetiker Wunden schlechter heilen. Deshalb ist es bei ihm sehr wichtig, die Füße sorgfältig zu pflegen.

Auch Personen mit geschwächtem Immunsystem können eher an Nagel- und Fußpilz erkranken. Bei diesen Personengruppen haben Pilzerreger leichtes Spiel, da die natürlichen Abwehrreaktionen des Körpers geschwächt sind.

Das richtige Schuhwerk!

Die Wurzel aller Fußprobleme liegt in unbequemen Schuhen. Werden Füße in zu enge, spitze und hohe Schuhe gezwängt, beginnen sie auf Dauer zu rebellieren: An den Fersen bilden sich wunde Stellen und Blasen. Dünne und harte Schuhsohlen verursachen dicke Hornhaut. Zu enge Schuhe führen zu einer Fehlstellung des Knochens und zu hohe verkürzen langfristig die Wadenmuskulatur.

  • Besonders für Menschen, die beruflich viel auf den Beinen sind, empfehlen sich flache Schuhe. Sie sollten am besten aus Leder oder anderen atmungsaktiven Materialien sein.
  • Ratsam ist auch, mehrmals am Tag die Schuhe zu wechseln. Druckstellen und Fußschweiß können sich so gar nicht erst bilden.
  • Besonders spitze Schuhe sollten lieber eine Nummer größer gekauft und vorne mit Watte ausgestopft werden. Das schont die Fußknochen.
  • Auch der Blick ins eigene Schuhregal hilft bei Fußproblemen: Am besten jedes Paar, das drückt, reibt oder unbequem ist, sofort ausrangieren.

Pilzerkrankungen vermeiden!

  • Waschen Sie regelmäßig Ihre Füße, am besten in einem Pflegebad mit desinfizierender Zusatzwirkung. Anschließend gut mit einem Handtuch oder Fön abtrocknen. Benutzen Sie immer ein Extrahandtuch für die Füße!
  • Tragen Sie in Sportanlagen und Schwimmbädern Badesandalen. Auch diese nach jedem Gebrauch reinigen und sorgfältig trocknen. Übrigens: Desinfektionsanlagen in öffentlichen Bädern sind kein absoluter Schutz, da die Einwirkzeit häufig nicht ausreicht und die Konzentration des Desinfektionsmittels zu gering sein kann.
  • Strümpfe und Schuhe täglich wechseln. Turnschuhe und Gummistiefel nur so lange wie nötig tragen.
  • Lüften Sie Ihre Schuhe gut aus. Wenn Sie täglich Sport treiben, sollten Sie auch ein zweites Paar Sportschuhe zum Wechseln besitzen.
  • Fördern Sie die Durchblutung Ihrer Füße: Tragen Sie keine zu engen Schuhe, bewegen Sie sich viel.
  • Pflegen und stärken Sie Ihre Fußhaut und normalisieren Sie die Schweißbildung mit hochwertigen Fußpflege-Präparaten.

Wann ist medizinische Fußpflege sinnvoll?

  • zur Unterstützung bei Behandlungen von Nagelpilz- Onychomykose) und Fußpilzerkrankungen (Tinea pedum)
  • bei tiefen, teils schmerzhaften Rissen der Hornhaut (Rhagaden)
  • bei Hühneraugen (Clavi)
  • bei Dornwarzen (Verrucae plantares)
  • bei überschüssigen Hornhautschwielen (plantare Hyperkeratosis)

Welches Produkt empfehlen wir für gepflegte Füße?

Kerapil® - Aktivpflege bei Reibeisenhaut und trockener Hornhaut/ Nägel

Kerapil mit 14 % Ammoniumlactat glättet Reibeisenhaut und macht sie geschmeidig. Ammoniumlactat hemmt die übermäßige Haftung der Hornzellen auf der Haut und regt den Hautstoffwechsel an, wodurch bei regelmäßiger Verwendung die natürliche Wassserbindungsfähigkeit der Haut und damit der Wassergehalt der Haut nachhaltig steigt.
Kerapil eignet sich aufgrund dieser Wirkungsweisen auch zur Verminderung umschriebener übermäßiger Verhornungen, zur Verminderung einwachsender Haare nach Rasur oder Epilation sowie zur Hydratisierung trockener, brüchiger Nägel. Kerapil ist eine leichte Emulsion. Sie zieht rasch ein und klebt nicht auf der Haut.

Frau Melzner und Frau Köhler sind zuständig für die Behandlung Ihrer Füße zur Erhaltung und Verbesserung der Gesundheit und der Schönheit.

Bitte vereinbaren Sie einen Termin unter Tel.: 040 / 328 078 83 – 0 oder nutzen Sie direkt unser Wunschterminformular.

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